Strom erzeugende Heizungen speisen ihren Überschuss überwiegend in das Niederspannungsnetz des lokalen Netzbetreibers ein. Dieser eingespeiste Strom wird i.d.R. durch den Netzbetreiber in dieser Spannungsebene direkt verwertet. Es wird lediglich das Niederspannungsnetz zur Verteilung der eingespeisten Drehstromleistung 230V/400V genutzt und benötigt.

Durch diese Gegebenheit werden also für den Netzbetreiber Kosten vermieden, die beim heruntertranformieren aus der nächst höheren Spannungsebene entstehen.

Der Netzbetreiber hat dem Einspeisenden eine Vergütung für die vermiedenen Netznutzungskosten zu erstatten.

Rechtliche Grundlage:
Das die Betreiber der Strom erzeugende Heizungen (KWK, BHKW) ein Entgelt für vermiedene Netzgebühren erhalten steht in § 4(3) KWKG und
§ 18 Stromnetzentgelt- Verordnung (StromNEV)- Entgelt für dezentrale Einspeisung

Üblicherweise erstatten die Netzbetreiber vermiedene Netznutzungsentgelte in der Höhe von 0,5 bis 2,0 ct pro kWh.

Partner Anzeigenteil

Edeka Markt Krawczyk

Referenzen Kurzinfo

Referenzobjekt 2010-12 - Wohnhaus mit Büronutzung

KWK-Anlage Dachs G5.5 mit Kondensor und  Brennwert-Kessel 35KW

Inbetriebnahme 12.2010

IST-Produktion KWK-Anlage zum 31.12.2015:

  • Laufzeit:                        24.357 h
  • Stromproduktion:     129.710 kWh
  • Eigennutzung:              48.479 kWh
  • Einspeisung:                  81.241 kWh
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok